Ich kaufte Obst. Und warf es weg.
Samstags ging ich mit den besten Vorsätzen einkaufen. Äpfel, Bananen, Beeren, eine Tüte Spinat. Mittwochs lag die Hälfte noch da. Freitags landete sie im Müll. Das habe ich jahrelang gemacht, und jedes Mal war es mir ein wenig peinlich. Es lag nicht daran, dass es mir egal gewesen wäre. Es lag daran, dass ich morgens zu spät losmusste, mittags vor dem Bildschirm aß und abends keine Lust hatte, einen Mixer herauszuholen, den ich danach hätte spülen müssen.
„Das Problem war nie zu wissen, was man essen soll. Es war, den Moment zu finden.“
Und wenn das Obst zu mir käme?
Also habe ich das Problem umgedreht. Wenn ich es nicht zum Obst schaffte, dann musste es in eine Hosentasche passen, warten können, ohne zu verderben, und fertig sein, bevor ich es mir anders überlegte. Ich habe mich in die Kältetrocknung eingelesen und dann angefangen zu testen. Es gab viele misslungene Versionen, ein paar vielversprechende, und sehr geduldige Menschen um mich herum, die alles probiert haben, ohne mir immer das zu sagen, was ich hören wollte.
Wir nehmen das Wasser heraus, sonst nichts.
Obst besteht zu etwa 85 % aus Wasser. Genau dieses Wasser lässt es in drei Tagen verderben. Bei der Gefriertrocknung frieren wir es auf −40 °C ein und ziehen das Eis im Vakuum heraus, ohne es je zu erhitzen. Darum geht es: Hitze ist das, was Geschmack und Vitamin C zerstört. Das Obst behält seine Farbe, seinen Duft und den Großteil seiner Nährstoffe. Es fehlt nur das Wasser — und das geben Sie beim Trinken wieder dazu.
Ein Etikett, das man ganz lesen kann.
Obst, je nach Sorte Gemüse, Datteln für die Süße und in einigen Rezepturen Chia-Protein. Das war’s. Keine Aromen, keine Farbstoffe, keine Konservierungsstoffe, kein Wort, das Sie nachschlagen müssten. Ein Stick mit 22 g entspricht etwa ein bis zwei Portionen Obst. Das sage ich Ihnen lieber offen, statt eine größere Zahl auf die Packung zu schreiben.
Sieben Sorten — und noch viel zu lernen.
VitaDry ist eine junge belgische Marke, versandt aus Brüssel. Vorerst sieben Sorten: Uns war es lieber, wenige herauszubringen und lange daran zu arbeiten, als zwanzig aufzureihen. Die Rezepturen haben sich schon mehrfach geändert, weil Menschen uns gesagt haben, was nicht stimmte. Wenn Sie probieren und Ihnen etwas nicht passt, schreiben Sie uns. So kommen wir weiter.
Probieren Sie — und urteilen Sie selbst.
Kein Abo, keine Verpflichtung. Sie wählen Ihre Sorten, probieren sie und entscheiden danach.



